Die Gretin von Coppern
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Wir schreiben das Jahr 1239. Von Siegfried III. von Eppstein hat unser Lehensherr eine Mühle in Coppern zum Lehen erhalten, die mein Mann und ich bewirtschaften.
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Als Frau des Müllers ist es meine Hauptaufgabe, mich um den Haushalt, das Schwein, die Hühner, die Hunde, zwei Schafe und die Arbeit auf unserem kleinen Feld zu kümmern. Wenn die Schafe geschoren werden, wasche, kämme und spinne ich die Wolle, die ich dann weiterverarbeiten kann. Seit einigen Wochen geht es meinem Mann schlecht, er hustet viel und ist schwach. In dieser Zeit kümmere ich mich um alle Arbeiten um die Mühle, zusätzlich zu meinen regulären Aufgaben. Da wir keine männlichen Nachkommen haben, fällt mit dem Tod meines Mannes die Mühle an den Lehensherrn zurück. Mir bleibt dann die Möglichkeit erneut zu heiraten oder in ein Kloster zu gehen. |
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